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Nächtliche Szene unter einer Brücke im Neonlicht, Bildwelt des Ideenkartells aus Meckenheim bei Bonn Der Patron im schwarzen Anzug sitzt im Ledersessel, Symbolfigur des Ideenkartells

Sieben Gründe, warum Ihre Website keine Anfragen bringt

Eine Website, die niemand anruft, ist selten hässlich. Meistens fehlt ihr eine Aufgabe. Die sieben Ursachen, die uns am häufigsten begegnen.

Der Satz fällt bei uns fast jede Woche: Wir haben doch eine Website, aber es kommt nichts. Meistens stimmt das, und meistens liegt es nicht am Aussehen. Es liegt daran, dass niemand je festgelegt hat, was die Seite eigentlich tun soll. Wenn eine Seite keine Anfragen bringt, liegt das fast immer an denselben Punkten. Hier sind die sieben Gründe, die uns am häufigsten begegnen, in der Reihenfolge, in der sie wehtun.

1. Die Seite sagt nicht, was Sie machen

Startseiten beginnen erstaunlich oft mit der Firmengeschichte. Seit 1987 steht unser Familienbetrieb für Qualität. Das ist ehrenwert, beantwortet aber nicht die Frage, mit der jemand gekommen ist. Wer nach einer Leistung sucht, will in drei Sekunden wissen: Machen die das, was ich brauche, und zwar dort, wo ich wohne?

Setzen Sie diese Antwort nach ganz oben. Ein Satz reicht: Was Sie tun, für wen, in welchem Gebiet. Die Firmengeschichte darf bleiben, nur eben weiter unten.

2. Es gibt nur eine Seite für alle Leistungen

Ein Betrieb mit fünf Gewerken hat oft eine einzige Leistungsseite mit einer Aufzählung. Für Google ist das eine Seite zu einem unklaren Thema. Wer nach einem der fünf Punkte sucht, findet sie deshalb kaum.

Jede relevante Leistung braucht eine eigene Seite mit eigener Überschrift und eigenem Text. Das ist Fleißarbeit und gleichzeitig der größte einzelne Hebel, den wir bei den meisten Betrieben sehen.

3. Der Kontakt ist versteckt

Telefonnummer nur im Impressum, Formular hinter drei Klicks, keine Adresse auf der Startseite. Jeder zusätzliche Schritt kostet Anfragen. Die Nummer gehört sichtbar nach oben, auf jede Seite, und auf dem Handy als anklickbarer Link. Ein Anruf ist der kürzeste Weg zum Auftrag.

4. Die Seite ist zu langsam

Testen Sie Ihre Website auf dem Handy im Mobilfunknetz, nicht im Büro-WLAN. Wenn Sie länger als drei Sekunden auf Inhalte warten, sind Sie einen Teil Ihrer Besucher schon los, bevor sie überhaupt etwas gelesen haben. Der häufigste Grund sind unkomprimierte Bilder, die im Lauf der Jahre hochgeladen wurden.

5. Die Bilder stammen aus dem Katalog

Das lächelnde Model mit Bauhelm steht auf zweihundert anderen Seiten. Menschen erkennen das, auch wenn sie es nicht bewusst benennen können. Ein Handyfoto von Ihrem Team vor dem Transporter wirkt glaubwürdiger als jede Bildagentur, selbst wenn die Belichtung nicht stimmt.

6. Es gibt keinen Grund, Sie zu wählen

Auf vielen Seiten steht, was der Betrieb macht, aber nicht, warum jemand ausgerechnet dort anrufen sollte. Das muss nichts Großes sein. Feste Ansprechpartner, Termine innerhalb einer Woche, Festpreise statt Stundenzettel, zwanzig Jahre am Ort. Etwas, das der Wettbewerber im Nachbarort nicht genauso schreiben könnte.

7. Niemand misst etwas

Ohne Google Search Console ist jede Aussage über Ihre Website Geschmackssache. Das Werkzeug ist kostenlos und zeigt Ihnen, über welche Suchbegriffe Menschen bei Ihnen landen und wie oft. Oft ist schon diese Liste die nützlichste Erkenntnis des ganzen Jahres, weil sie zeigt, wonach wirklich gesucht wird.

Wie Sie herausfinden, woran es bei Ihnen liegt

Bevor Sie irgendetwas umbauen, sammeln Sie drei Informationen. Sie kosten nichts und ersparen Ihnen, das Falsche zu reparieren.

Erstens: Kommt überhaupt jemand? Richten Sie die Google Search Console ein. Wenn dort im Monat dreißig Besucher stehen, ist Ihr Problem nicht die Website, sondern die Sichtbarkeit. Wenn dort achthundert stehen und trotzdem niemand anruft, liegt es an der Seite selbst.

Zweitens: Woher kommen die Anfragen, die Sie haben? Fragen Sie zwei Wochen lang jeden Anrufer, wie er auf Sie gekommen ist. Die Antworten überraschen fast immer. Häufig läuft mehr über das Google-Profil als über die Website, und dann gehört die Arbeit zuerst dorthin.

Drittens: Lassen Sie jemanden draufschauen, der Sie nicht kennt. Geben Sie einem Bekannten aus einer anderen Branche das Handy und die Aufgabe, herauszufinden, was Sie machen und wie man Sie erreicht. Zählen Sie mit, wie lange es dauert. Das ist der ehrlichste Test, den es gibt, und er dauert eine Minute.

Womit anfangen?

Wenn Sie nur eine Sache ändern wollen, nehmen Sie Punkt zwei. Eine eigene Seite je Leistung wirkt am stärksten und kostet nichts außer Schreibarbeit. Wie viele Seiten das bei Ihnen konkret bedeutet, hängt vom Gewerk ab, und was so eine Seite enthalten sollte, steht bei uns unter Webdesign. Wenn Sie zwei Sachen ändern wollen, kommt die sichtbare Telefonnummer dazu.

Und wenn Sie nach dieser Liste den Eindruck haben, dass bei Ihnen fünf von sieben Punkten zutreffen: Dann ist das keine schlechte Nachricht. Es heißt, dass viel Luft nach oben ist und die ersten Schritte schnell wirken.

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Welcher der sieben Punkte trifft bei Ihnen zu?

Schicken Sie uns Ihre Adresse. Wir gehen die Liste einmal an Ihrer Seite durch und sagen Ihnen, wo der größte Hebel liegt.

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